Qentinel gewinnt Industriepreis 2017

Die Hannovermesse 2017 steht ganz im Zeichen der Industrie 4.0. Zum Start der Messe am 24.4. wurde Qentinel mit dem Industriepreis BEST OF 2017 ausgezeichnet. Der Preis wird von einer Experten-Jury an besonders fortschrittliche Industrieprodukte mit einem hohen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, technologischen und ökologischen Nutzen verliehen.

Kundenerlebnisse besser verstehen

Wenn Unternehmen ihre Kunden über mehrere Kanäle ansprechen, müssen sie wissen, wie gut die einzelnen Maßnahmen wirken, wie die Kundenbeziehungen gestärkt werden und wie dabei Wertschöpfung entsteht. Qentinel KONTAKT hilft Unternehmen, aus diesen komplexen Zusammenhängen ein ganzheitliches Bild zu machen und sich auf die Daten zu konzentrieren, die wirklich zählen.

Qentinel KONTAKT macht die Customer Experience zum Erfolgsfaktor

Qentinel KONTAKT verknüpft die CX-Erfolgsfaktoren und Kennzahlen wie NPS (Net Promoter Score) mit dem Qentinel Wertschöpfungsmodell zu einem effizienten Mess- und Steuerungssystem. Dank der Qentinel Quality Intelligence Technologie haben die Anwender ihre Fortschritte immer im Blick und wissen, welche Initiativen den größten Nutzen erzeugen.

Qentinel auf dem DSAG Forum “Digitale Disruption”

Zusammenführung unabhängiger Innovationen: Ein gemeinsames IoT Bezugssystem für die Industrie

Als Speaker auf der CeBIT plädiert Miika Kuoppamäki für ein offenes Bezugsystem für das Internet of Things.

Die deutschsprachige SAP Anwendergruppe, kurz DSAG, ist mit ihren 3000 Mitgliedern eine der wichtigsten Plattformen für die digitale Transformation in der deutschen Industrie. Die Herausforderung der Industrie besteht darin, neue Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsnetzwerke und Spielregeln für die Netzwerkökonomie zu entwickeln. DSAG-Vorstand Otto Schell lud daher auf der CeBIT erstmals zu einer „Allianz der Disruptionswilligen“. Ziel: Über die gewohnten Grenzen hinausdenken.

Miika Kuoppamäki, Mitglied der Geschäftsführung der international operierenden Qentinel Group und Vordenker der digitalen Transformation, war zu der hochkarätigen Veranstaltung als Speaker eingeladen. Seine Kernthese: Das Internet of Things benötigt für seine weitere Evolution ein gemeinsames Bezugssystem, das zwei wesentliche Aufgaben erfüllen muss. Zum einen den Zugang für möglichst viele Teilnehmer zu vereinfachen und zum anderen die Kompatibilität und Kollaboration zu erleichtern.

Wie in einem vernetzten Ökosystem schließen sich die Teilnehmer durch offene Schnittstellen (API) zusammen, was schnellere, technisch effizientere und weniger aufwendige Kollaboration und Integration ermöglicht. Anstelle individueller Zutrittskoordination mit jedem einzelnen Teilnehmern im Netzwerk stellt das Bezugssystem die Zugangsinformationen standardisiert zur Verfügung und ermöglicht eine schnellere und effizientere Vernetzung. Das nutzt letztlich allen, denn je stärker die Vernetzung der Teilnehmer untereinander ist, desto mehr Möglichkeiten bieten sich jedem einzelnen Nutzer, seine individuellen Wertschöpfungsnetzwerke innerhalb des Internet of Things zu schaffen.

Marketing ohne Messbarkeit hat keine Zukunft

In der Digital Marketing Arena der CeBIT fordert Qentinel Marketing Director Dirk Strubberg mehr Bereitschaft, Erfolge zu messen.

Ist das Marketing bereit für die nächste Phase der digitalen Disruption? Am Eröffnungstag der CeBIT stand diese Frage im Mittelpunkt der Diskussionen in der Digital Marketing Arena. Nein, meint der Qentinel-Experte: Solange das Marketing seine Wertschöpfung kaum nachweisen kann, sind ineffiziente Prozesse an der Tagesordnung. Und schlechte Prozesse werden nicht besser, indem man sie digitalisiert.

Seit hundert Jahren gilt im Marketing die Aussage von Henry Ford, dass man nicht weiß, welche Hälfte des Werbebudgets zum Fenster hinausgeworfen ist. Obwohl die Ineffektivität längst bei 90% liegen dürfte, hat sich das klassische Marketing mit einem Zustand arrangiert, der in anderen Branchen undenkbar wäre und den auch das zahlengetriebene Top-Management immer vehementer hinterfragt.

Disruption heißt in diesem Fall, dass die klassischen Silos wie Werbung, Vertrieb und Service bald verschwinden und von der Customer Experience mit ihrer bottom-up-Perspektive abgelöst werden. Da der Customer Experience-Ansatz ein ganzheitliches Qualitätsverständnis hat, sind Kennzahlen wie der Net Promoter Score, Kundenwertanalysen und Prozessoptimierung dort eine Selbstverständlichkeit. Marketingleute, die sich nur für die „bunten Bilder“ verantwortlich fühlen, dürfen sich über einen rapiden Verlust an Bedeutung und Budget nicht beschweren. Ohne Messbarkeit der Wertschöpfung wird diese Art von Marketing keine Zukunft haben.